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Players-List 2016


 

Kampftag

Runden

Players

Zahlt

 

04.11.16

21

Holger, Martin, KJ, Peter

Holger (6), Martin (2), KJ (4), Peter (9)

Im Hintergrund lief in einer Endlosschleife das Zweitligaspiel von Aue. Irgendwann als das Sendesignal ein schwarzes Bild ausstrahlte, hat jemand auf die bereits seit 40 Minuten laufende Erstligabegegnung umgeschaltet.

Martin, Holger und Peter

Holger und Peter

30.12.16

Endstand

Christoph, Uwe, Nils, Jens, Holger H., Vivien

CR +4, UG +4, NA +2, JD +0,5, HH -4,5 und VG -6

 

 

Brokdorf-WM 2016

Und auch dieses Jahr fand sich eine kleine Schar Marmstorfer, um dem alljährlichen Kartenspielhighlight zu frönen – und das in starker Konkurrenz zur parallel statt findenden Darts-WM. Die Stimmung im Caspari war dann allerdings doch nicht so wie im Ally Pally, was vor allem an der extremst unaufmerksamen Bedienungskultur lag; mehrfach hatten wir schon das Handy in der Hand, um am Tresen anzurufen...

Zum Turniergeschehen: pünktlich um 19.30 waren gerade einmal drei Teilnehmer (Nils Averhoff (NA), Christoph Rammé (CR) und Jens Diekmann (JD)) zugegen, die dann das Auftaktmatch bestritten. Hier zahlte JD, weil es ihm als beste Gelegenheit schien, die Gegner günstig anzufüttern. Kurz nach Anpfiff lief dann auch das Grovesche Familienkartell (Uwe Grove (UG) mit Tochter Vivien (VG)) auf, so dass Runde 2 zu fünft bestritten wurde. Es zahlte die Studentin VG.

Ab Runde 3 – einige klagten schon über stechenden Durst – waren wir dann auch für den Rest des Abends komplett. Holger Hebbinghaus (HH) komplettierte das Feld.

Es erfolgte die Aufteilung in zwei Dreiergruppen, die bis 22 Uhr Bestand haben sollten.

In der schwarzen Gruppe trieb das Familienkartell weiter sein Unwesen, konnte CR aber nichts anhaben. Am Ende der Vorrunde hatte CR +2,5, UG lag bei +0,5, während die Studentin VG mit -3,5 schon ihr BaföG davonschwimmen sah.

In der roten Gruppe zahlte sich die Anfütterstrategie von JD blendend aus. Und wäre er nicht später ob der permanenten Live-Schalte in den Ally Pally immer mal wieder unkonzentriert gewesen, hätte er die Vorrunde fast mit weißer Weste bzw. mit einem „Whitewash“ (wie man beim Darts sagt) überstanden. Am Ende der Vorrunde lag JD bei +3,5, NA bei +0,5 und Sicherheitsspieler HH bei -3,5. Jaja – in einer Dreierrunde gehört Bluffen zum Geschäft und manchmal gewinnt man auch eine Runde, obwohl man nur wenige Minuten vorher noch nach oben ausmachen konnte...

Ab 22 Uhr begann die Finalrunde. Einige Spiele waren wegen der permanenten Rufe nach Bedienung schon stark entkräftet, andere füllten taktisch ihre Harnblase, um diese zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt dann später entleeren zu MÜSSEN. Honi soit qui mal y pense.

Am unteren Tisch erwies sich UGs Taktik als perfide. Eben noch gerade über dem Gefrierpunkt, zog er Runde um Runde knallhart durch und seine überforderten Gegner ab. HH baute nur leicht weiter Schulden auf, während VG neben BaföG nun auch das Taschengeld abhanden kam.

Am oberen Tisch zahlte JD den Preis für seine Unkonzentriertheit und wurde vom Feld (CR, NA) geschluckt, wobei er sich obendrauf auch noch abgekarteten Spielen („Lass uns mal ein 4:1 machen, dann sind wir beide safe und JD zahlt.“) gegenüber sah. Schande. Schande, dass ich nicht aufgepasst hatte...

Zum Glück schwächelte aber auch CR zwischendurch ab und zu, so dass er nicht meilenweit davon eilen konnte. Gegen 23:30 ergab sich dann folgender Stand:

CR +4, UG +4, NA +2, JD +0,5, HH -4,5 und VG -6

Nun gab es ein Novum! Dem Vorschlag von NA folgend, sollte es ab 23:30 nur noch Runden in voller Besetzungsstärke geben, um den wirklich wahren Sieger zu ermitteln. Eine feine Idee; allerdings wurde es genau nur eine Runde – wer hätte das gedacht? Und da JD seine Unkonzentriertheit („Barneveld!“) krönte, waren UG und CR am Ende gleichauf und ein Stechen um den WM-Titel musste her. Das gewann CR eher unspektakulär, wenn auch knapp. Und damit ist

CHRISTOPH RAMMÉ Brokdorf-Weltmeister 2016!

Was bleibt zu sagen? Spaß hat es wieder einmal gemacht, obwohl die Besetzung leider eher dünn war. VGs Anregung, doch einmal die Lokalität zu wechseln, sollten wir ernsthaft in Erwägung ziehen, denn sowohl Bedienungs- wie auch Toilettenqualität waren unterirdisch.

Alsdann, wir sehen uns 2017. Und bitte gern mit diversen freitagabendlichen Trainingsrunden. (JD/31.12.16)

   


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